LASS ROLLEN

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  • 27th
  • Mai
  • 2012

Kakadu Nationalpark

Jabiru liegt weit ab vom Schuss mitten in Aboriginalland. Es gehört ihnen und alles was von Weißen erbaut wird braucht ihre Zustimmung und wird nur verpachtet. Diese Gegend hier im Northern Territory ist eine der wenigen Australiens in der noch viele Aboriginal People leben und ihre Sprache pflegen. Man kann hier und im angrenzenden Arnhemland nicht einfach rumstiefeln, ein Permit ist nötig. Dazu ein allradgetriebenes Fahrzeug und viel Wasser. Die Entfernungen sind groß, Einkaufsmöglichkeiten gibt’s keine und 90% der Wege bestehen aus rotem Sand.  Während meines Jobwechsels hab ich Dwane kennengelernt. Es ist ein viel zu bunter Hund für dieses Dorf. Er ist geschieden, hat 4 süße Kinder, ist mitlerweile schwul und hat allgemein nen krassen Lebensstil. Er hat schon alle möglichen Jobs gemacht und war auch mal Tourguide im Nationalpark. So kam es das Jussi vom Campingplatz, Dwane und ich neulich mal eine ausgiebige Tour gemacht haben. Dwane kennt sich aus und hat viele Aboriginalfreunde. Er kann auch ein paar Worte mit ihnen wechseln. Wir hatten unseren persönlichen Guide und einen kleinen Einblick in Aboriginalleben heute. Ihr kulturelles Erbe ist riesig und sicher mit der indianischen Kultur vergleichbar. Leider ist fast nicht übrig geblieben. Ein Fels in Ubirr ist übersäht mit Felsmalereien und gleichzeitig ein perfekter Aussichtspunkt über das weite, flache Land. Die Felsmalereien dienten als Unterrichtsmaterial, zum weitergeben von moralischen Ansichten und Geschichten aus der Traumzeit. Die Traumzeit ist die schwer zu verstehende Schöpfungsvorstellung der Aboriginals. Äußerst komplex und ganz weit weg von unseren Vorstellungen. Aber sehr im Einklang mit der Natur. Die Aboriginals sehen sich z.B. nicht als Besitzer des Landes, sondern eher umgekehrt. Sie pflegen das Land regelmäßig duch kleine Brände. Irgendwo brennt hier immer ein Feuer und neulich auf dem Weg nach Darwin machte der Busfahrer die Lüftung aus und fuhr Nachts durch brennenden Wald. Ein geniales Bild. Ich hab viel gesehen und werd demnächst auch mal ein Flusstour machen.

  • 12th
  • Mai
  • 2012

ride on mower

Sie haben zum Glueck so einen Aufsitzmaeher…auf Englisch eben ride on mower…und ich durfte auch gleich mal ne Menge Gras damit maehen. Noch macht es Spass. Es ist etwa so wie Autoscooter aufm Rummel. Die Kiste ist ultra wendig und schnell. Ansonsten laeuft hier im neuen Job alles etwas langsamer und viel unkoordinierter. Schon am ersten Tag kam es soweit das ich mir selbst eine Arbeit gesucht habe weil mein Chef verschwunden waren. Meine direkten Kollegen sind die faulsten die ich jemals hatte. Sie versuchen irgendwie ihre 8 h taeglich mit moeglichst wenig Arbeit zu fuellen. Das faengt beim notorischen langsamstgehen an, weiter zu ausgedehnten Extrarunden beim Muell einsammeln, besuche bei Baecker und nach jeder noch so kleinen Tat natuerlich ne Smoko. So nennen sie ihre Raucherpause. Dieses Stadium hab ich zum Glueck schon vor Jahren ueberwunden und es nervt mich reichlich. Dazu ist die Werkstatt das reine Chaos und es gibt keine routinierten Ablaeufe…Dabei gaebe es so viel zu tun. Ich bin ja wirklich kein Experte was Instandhaltung angeht aber das Hotel ist recht runtergekommen, die Gruenanlagen voller Laub, Spinnennetzen und einfach dreckig. Klassischer Fall von Betriebsblindheit. Irgendwas ist hier faul in dem Laden denn alle sind so phlegmatisch und der Chef scheint auch ne Sau. Ich durfte neulich die Terasse vor seinem Apartment saubermachen. Alles voller Kippen auf dem Boden, dafuer gibts doch Aschenbecher.

Wie heisst es so schoen, der Fisch stinkt vom Kopf her…

So richtig Alt werd ich hier nicht werden, sehe es bisher als Basis fuer den nahtlosen Uebergang zum naechsten Job.Ich guck schon wieder…Wohnen tue ich in einem Donga (Container), diesmal sogar mit Dusche und eigenem Bad drin. Sehr nett, auch die Kollegen und die anderen Backpacker die dort leben lern ich nach und nach kennen.Schoen ist das gute Essen das ich kostenlos kriege und soviel Internet wie ich will denn sie haben 2 PCs hier. Leider ist kein Skype drauf…

  • 6th
  • Mai
  • 2012

zoomt mal rein…das ist mein neuer Arbeitsort…ein Hotel in Krokoform, das grün drumrum wird sicher mein Revier sein…ich hoffe die haben nen Aufsitzmäher…

  • 5th
  • Mai
  • 2012

Jobwechsel

Die letzten Tage in Jabiru waren recht ereignisreich. Ich bin meinen Job los und hab recht schnell nen neuen gefunden. Aber der Reihe nach. An einem friedlichen Zeltplatzmorgen rollte Rosheen mit ihrem Housekeepingwägelchen in meinen Weg um mich zu necken. Ich konnte also mit dem Pickup nicht vorbei und fuhr hinterher. Dann hatte ich die fatale Idee mal anzudocken und den Wagen ein bisschen anzuschieben. Das hat mein schlecht gelaunter Vorgesetzter gesehen und beim Chef ein Drama draus gemacht. „Es wären Menschenleben im Spiel und das Material wird beschädigt“…theoretisch aber nur ganz theoretisch könnte da was dran sein. Naja…sie haben mich tatsächlich wegen dieser Lapalie rausgeworfen. Der Chef mit dem ich Tage zuvor noch Angeln war, war plötzlich eiskalt. Keiner hat diese drastische Maßnahme verstanden. Ich war echt geschockt, konnte aber recht schnell wieder denken und bin mit meinem Lebenslauf zum örtlichen Holiday Inn gefahren. Und siehe da…ich fang dort demnächst als Gärtner an. An Wochenenden hab ich immer frei und werde versuchen dann im Supermarkt zu arbeiten, die suchen noch Teilzeitleute. Im Hotel selbst kann ich auch noch im Restaurant arbeiten. Es muss also nicht langweilig werden. Da mein Rausschmiss 2 Tage vor meinem Geburtstag stattfand hab ich in der Natur, am See gefeiert. Ich hab mein Zelt aufgeschlagen und die Sache mit dem Holiday Inn angeleiert…und noch so ziemlich jede Einrichtung die Personal gebrauchen könnte abgeklappert… Desi und Hannah, zwei deutsch Kolleginnen vom Zeltplatz haben mir noch nen Kuchen gebacken und wir haben ein paar Bier am See getrunken. Ich hab mich sehr drüber gefreut denn man kommt sich schon richtig rausgeschmissen vor wenn man von jetzt auf gleich gehen soll. Das war mal ein unvergesslicher Geburtstag. Da die Sache mit dem Gärtnerjob in Jabiru bis gestern nicht sicher war bin ich nach Darwin gefahren um auch von hier aus nach Jobs zu suchen. Es gibt eine Jobagentur die mir aber schon beim ersten mal keine Hilfe war. Auch die Online- Jobagenturen sind langsam. Erfolgreicher war ich mit Internetrecherche, Gelben Seiten, Telefonieren und massig E-Mails verschicken. Nach 2 Tagen Suche kam dabei ein weitere Angebot rum…aber die Arbeitsbedingungen waren nicht gut. In dem Moment rief Todd vom Gagudju Inn an und bestätigte das ich den Job habe. Sie bezahlen mir sogar den Bus von Darwin nach Jabiru. Ich kann jetzt noch bis Montag in Darwin faulenzen, free WiFi genießen und mal Postkarten schreiben…dann geht’s wieder ab ins ländliche…

  • 24th
  • April
  • 2012

wird immer bunter hier…

Die Tage auf dem Campingplatz bekommen langsam Routine. Noch ist nicht viel los. Die Dry-Season hat grad erst begonnen. Es soll jetzt angeblich etwas kühler werden. Is schließlich bald Winter.  Das heisst aber immernoch täglich über 30°C. Die Nächte sind schwül und ohne Klimaanlage mag ich nicht mehr schlafen. Man gewöhnt sich an das Kühlschrankbrummen überm Bett. Mitlerweile hab ich noch einen Kollegen in der „Instandhaltung“ bekommen. Jussi ist Finne, 27 und war die letzten 5 Monate in Süd-Ost-Asien unterwegs. Jetzt ist er pleite. Für das Housekeeping sind noch zwei Taiwanesen aufgetaucht und für die Rezeption ein Holländer. Wir sind also mitlerweile ein bunter Mix in unserem Containerghetto. Nach Feieraben passiert nicht besonders viel. Wir spielen Billard, Kochen, Quatschen so gut es geht, gucken TV, kaufen ein oder jeder verkrümelt sich in seinen „Donga“. Ab und zu gehen wir an die Bar oder in den wirklich schönen Pool. Es ist genau das was ich mir gewünscht habe für die Reise und im speziellen für Australien. Wir sind alle aus verschiedenen Ländern und ich hab großen Spaß daran einfach mit ihnen in dieser WG zu wohnen. Die Asiaten rühren immer ganz niedlich gleichzeitig in ihren Töpfen und die Irinnen haben einen krassen Akzent. Sie zischen jedes Wort zwischen den Zähnen durch.  Ich versuche mich von der allgegenwärtigen „is-ja-so-langweilig-hier-Stimmung“ nicht anstecken zu lassen und beschäftige mich auch nach Feierabend so sinnvoll wie möglich. Lese viel…Die Ruhe hier ist genau das was viele Deutsche mal gebrauchen könnten. Man kann ein Buch lesen ohne das eine Pushmail auf dem Smartphone auftaucht. Zur Arbeit sitze ich nicht eine Stunde in beklemmenden U Bahnen sondern gehe eine Minute und guck mir in Ruhe Ibisse mit ihren großen Schnäbeln an. Die watscheln hier überall rum und machen komische Geräusche. Aber ich gebe zu, ohne Internet, Telefon und Fernsehen das ich gut verstehe muss ich mir wirklich Mühe geben mich zu beschäftigen. Ich koche ausführlich, schreibe und baste an Zukunftsideen. Hab heut nen Schokokuchen mit Bananenstücken drin gebacken…ich muss bald wieder einen machen. Alle fanden ihn lecker. Meine Rückenschmerzen haben nachgelassen, dafür hab ich seit heute Blasen an den Händen. Stundenlang die Hake schwingen fordert seine Opfer. Mein Englisch macht jeden Tag kleine Fortschritte. Ich führe so ein Vokabelheft in dem jeden Tag locker fünf neue Worte landen. Mein Netbook läuft auf der letzten Rille. Schon seit Monaten ist es schwierig mit dem Ding zu arbeiten. Demnächst werd ich nen neuen kaufen und dann kann ich auch hoffentlich mal ein Video von der Kakadu Lodge machen…bis bald

  • 12th
  • April
  • 2012

Das ist der feine Pick Up Namens Ute…ich gurke mit ihm den halben Tag rum…heute durfte ich dann den Rest des Tages Blumenbeete und Hecken von Laub und Unkraut befreien. Mein Ruecken hat sich noch nicht dran gewoehnt und ich laufe jeden Abend wie n alter Mann rum. Ansonsten ist der Job schon echt in Ordnung…

  • 10th
  • April
  • 2012

0061498091847, australische Handynummer

0061 ist die Ländervorwahl Australien

Link Billigvorwahlen:

http://www.billiger-telefonieren.de/laender/australien/handy/

zeitlich bin ich euch 7,5 h voraus, wenn ich Feierabend mache trinkt ihr grad euren guten Morgen Kaffee

ganz nebenbei werde ich am 29.4. dreißig…werd mein Handy anschalten  ;0)

in diesem Viereck mit Kreisen drin leb ich gerade…zoomt mal raus…dann wird klar wie abgelegen das ist. Kein Schwein will hier lange arbeiten. Die Straße und den Ort gibts nur wegen der Uranmine und nebenbei wegen des Nationalparks. Die nächste Stadt, Darwin, ist 265 km etfernt…dazwischen ist ausser einer Tankstelle und drei Häusern in Humpty Doo nichts…

wie bei Big Brother

Ich lebe in einem Container mit Aircondition, Kühlschrank, Tisch, Schrank und TV. Es ist klein aber ich bin ganz glücklich damit. Habe es zelebriert, seit Monaten wieder T-Shirts auf A4 zu falten und in einem Schrank zu stapeln. Hätte nie gedacht das mir das mal Freude bereitet. Mit mir sind noch zwei Mädels aus Deutschland hier, zwei irische Mädels, zwei australische Köche und die beiden Franzosen. Wir leben in so einer Art Containerdorf hinter der Rezeption. Es gibt einen Gemeinschaftsraum mit Flatscreen, X- Box, Billiard, Fitnessgeräte, Dart..eine Küche, Waschmaschine und und und…ich bin wirklich voll zufrieden und freue mich nach Monaten der Reiserei auf all diesen Komfort. Das Umland ist gaaaanz dünn besiedelt. Es ist Aboriginieland und Weltkulturerbe. Es soll tolle Wasserfälle geben, uralte Felsmalereien und 1000 andere Naturgüter. Jabiru hat auch einen See. Leider kann man nicht darin baden. Krokodile tummeln sich darin wie auf deutschen See die Enten. Überall in der teilweise sumpfigen Gegend hängen Warnschilder die klarmachen das die Gefahr real ist. Ich hoffe eine Weile hier bleiben zu können um das alles genauer zu entdecken. Auch die Sache mit den Aboriginies ist hochinteressant und ein ganz eigenes, empfindliches Thema.

News aus dem Kakadu Nationalpark

Wie verabredet holte mich B1 am 3. 4. vom Hostel ab. Es gibt hier zwei Leute die Bratt heissen, daher gibts nen B1 und nen B2. Beide werden wirklich so genannt. In einem anderen Hostel nahmen wir noch Arthur und Calypso auf. Zwei nette Franzosen die genauso wenig wussten was sie erwartet wie ich. Wir fuhren 3 h durch kaum besiedeltes Land. Unser Ziel Jabiru wurde erst 1982 geründet weil man hier Uran fand und bis heute eine Menge davon aus dem Boden holt.1200 Menschen leben hier und es gibt alles was man braucht. Der Ort hat ein kleines medizinisches Zentrum, eine Bibliothek, einen Supermarkt, eine Kneipe…und eben auch einen Caravanpark. Die Australier sind eine Campernation. Seit einigen Tagen arbeite ich jetzt auf diesem Platz der „Kakadu Lodge“ heisst. Es gibt Hütten zu mieten, einen schönen Swimmingpool, ein gutes Restaurant und ganz viel Ruhe. Jabiru hat quasi Inselstatus. Es ist recht weit ab vom Schuß und daher müssen alle Produkte und Treibstoffe teuer hergefahren werden. Dementsprechend hoch sind die Preise im Supermarkt. Aber auch mein Verdienst ist verdammt gut. Ich kann hier als Heckenschneider und Rasentrimmer mehr Geld verdienen als jeder Physiotherapeut in Deutschland den ich kenne. Wenn meine Rechnung aufgeht werde ich monatlich etwa 2200 australische Dollar beiseitelegen. Ich bin für den Bereich Maintenance ( Instandhaltung/Pflege) eingeplant. B2, Bratt Bakker, ist quasi mein Chef. Seine Vorfahren sind Holländer aber er kann nur ein paar Worte seiner Eltern verstehen.

Meine Aufgaben sind recht klar. Morgens fahr mit dem Ute (zu sprechen wie das berliner „jut“), einem Pick Up den Platz ab und leere die Mülltonnen, dann ab damit zur örtlichen Deponie. Dann Grills schrubben und Eiswürfel in Tüten packen, später noch Rasen mähen und Laub pusten mit diesen coolen Laubpustern…und wir renovieren gerade 10 Hütten. Von Bohren über Spachteln, Kleistern, Hämmern, Sägen ist da alles dabei. B2 ist n Multitalent was das angeht und ich werde meine dürftigen handwerklichen Fähigkeiten hier definitiv verbessern…Von der ganzen plackerei hab ich massive Rückenschmerzen…ich bin es 0 gewöhnt den ganzen Tag hart zu arbeiten. Platten schleppen, Blumenbeete grubbern und eben die schweren Mülltonnen…übel sag ich euch. B2 hat auch was von nem Sklaventreiber…sicher hat er hier schon einige Backpacker verschlissen.

Mein Arbeitsort ist das 255km entfernte Jabiru…es leben dort knapp 1000 Menschen

1. Job ist sicher…

Die letzten Tage hab ich richtig Gas gegeben nen Job zu bekommen, hab ein Bankkonto und eine Steuernummer beantragt. Als ich am Sonnabend ankam hab ich gleich mal jeden Backpacker im Hostel angesprochen um Jobinfos zu bekommen. Das schwarze Brett gab nicht viel her und ich entschloß mich nächsten morgen gleich zu einer Jobagentur zu gehen. Dann fuhr ich alle Hotels ab…negativ, darauf fuhr ich zum Hafen und bekam eine gute Info. Sie würden ab und zu Leute suchen und morgen früh um 8 sei der Chef da. Das klang schon mal gut. Trotzdem bin ich noch alle Campingplätze im Umkreis von 20 km abgefahren. Hab bei Autohändlern gefragt und im Krokodilpark…es ergab sich nichts konkretes aber alle machten mir Hoffnung das ich schnell einen Job finden werde. Die Pearlingidee hat sich recht schnell zerschlagen. Es herrscht zuviel andrang, die können sich entspannt Leute rauspicken die schon Erfahrung auf solchen Booten haben. Abends traf ich vor der Darwin City Mall zwei deutsche Mädels die wie ich das free WiFi hier nutzten. In den Hostels wollen sie 2 Dollar für 30 Minuten. Da alles teuer ist versucht jeder zu sparen wo er kann. Die beiden genossen seit 4 Wochen das erste mal wieder Internet und Stadtluft. Sie arbeiten in einem Ressort…so eine Art Urlaubsparadies im absoluten Nirgendwo. So abgelegen das es eben nicht mal Internet oder einen Supermarkt gibt. Das gefiel mir und sie gaben mir eine Webadresse die weiterhalf. Noch am gleichen Abend hatte ich an 15 solcher Ressorts eine E-Mail geschickt. Heute morgen fuhr ich um 8 zum Hafen. Der Chef war wirklich da und zeigte sich beeindruckt vom meiner Reise. Bei dem Job war er sich allerdings nicht sicher ob es das richtige für mich wäre. Der Kahn auf dem wir standen soll morgen aus dem Wasser und ich wäre der glückliche der das Unterwasserschiff mit Spachtel und Chemie reinigen kann. Es blieb ein wenig offen, er will mich morgen anrufen. Unterwegs bekam ich wieder einen Tipp. In der Darwin sky city wird Personal gesucht. Es ist ein Casino mit Hotel…leider keine Jobs. Auf dem Weg zum Hostel lag noch ein Day Spa die auch Massagen anbieten. Da hab ich mal angeklopft und siehe da, sie suchen noch jemanden. Massieren kann ich ja nun wirklich im Schlaf und wir haben uns für später zum „Vormassieren“ verabredet. Im Hostel angekommen bekam ich den ersten Anruf auf meine neue australische Nummer. Peter, ein Personalmensch aus einem dieser abgelegenen Resorts war dran und machte mir ein unwiederstehliches Angebot. Der Job soll eine Mischung aus Housekeeping, Gärtner und Barmann sein. 20 Dollar pro Stunde, Vollzeit, wohnen für 70 Dollar die Woche, wenig Möglichkeiten das Geld auszugeben und wer am Wochenende arbeitet bekommt bis zu 25 Dollar. Ich hab keine Ahnung was mich erwartet aber die Eckdaten klingen sehr gut. Durch die vielen Gesprächen mit anderen Backpackern kenn ich gute und schlechte Bezahlung, kenne auch die üblichen Preise für Unterkünfte in solchen Ressorts. Bei beidem liege ich anscheinend ganz gut.

Morgen früh holen sie mich und mein Rad aus dem Hostel ab und ich freu mich riesig so schnell einen Job gefunden zu haben. Drückt mal die Daumen das er mir auch gefällt…